Unsere Partner sind Menschen, denen wir vertrauen. Viele kennen wir seit Jahren oder Jahrzehnten. Wir fahren zu ihnen, probieren, fragen nach – und bringen ihre Käse nach Wien.
Hier lernst du einige von ihnen kennen. Welche ihrer Käse gerade am Stand sind, hängt von Saison, Reife und Lieferung ab.
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Lichtensteig · Toggenburg
Willi Schmid
Käse mit eigener Handschrift.
Mit Willi verbindet uns eine lange Käsegeschichte. Schon 2013 haben wir auf slow.at über unsere Entdeckungen in seiner Städtlichäsi geschrieben. Jersey Blue, Blauer Büffel, Mühlistein und Bergfichte: Wer bei uns öfter einkauft, kennt diese Namen. Hinter jedem steht ein Käser, der Milch als Ausgangspunkt für etwas Eigenständiges versteht.
Lukas Kaufmann aus Schwarzenberg erzeugt auf der Alpe Sack in Damüls Berg- und Alpkäse. Seine Laibe gehören zu unserer Auswahl auf den Wiener Märkten. Wir mögen an diesen Käsen, dass man sich mit der Reifung Zeit lassen kann: Aus dem Alpsommer wird Stück für Stück eine kräftige, vielschichtige Käsegeschichte. Welche Reifestufe gerade am Stand liegt, erzählen wir dir beim nächsten Besuch.
In der Premiumkäserei Pranz wird Milch von Schafen, Ziegen und Jersey-Kühen verarbeitet. Der Bruch wird von Hand geschöpft. Schafroyal, Ziegenpeter und Schwarzer Prinz zeigen, wie unterschiedlich kleine Käse aus derselben Hofkäserei schmecken können. Genau diese Vielfalt interessiert uns.
Die Familie Nuart steht für Schafrohmilchkäse und biologische Landwirtschaft. Seit 2021 führen Eva-Maria und Daniel den Hof in zweiter Generation. Unser Schwarzes Schaf erzählt wunderbar von Reifung: jung noch zurückhaltend, später weich und ausdrucksvoll. Ein Käse, zu dem wir am Stand gerne mehr erzählen.
Pierre Buchilliers Bio-Gruyère AOP gehört zu unserer Auswahl für Menschen, die genauer hinschmecken wollen. Nussige Würze, feine Kristalle und ein schöner Schmelz: Für uns muss ein großer Gruyère mehr können als kräftig sein. Er soll so spannend schmecken, dass man noch eine Scheibe abschneidet.
Michael Hanke stammt aus einer Allgäuer Käserfamilie. Seine Fromagerie Petit Michel in Plasselb verarbeitet Kuh- und Ziegenmilch aus der nahen Umgebung. Bei kaes.at kennen wir ihn besonders durch seinen Gruyère. Auch seine anderen Kreationen zeigen, wie viel Entdeckergeist in guter Käsearbeit steckt.
Die Tomme Fleurette ist ein kleiner Käse mit großem Charakter. In Rougemont verarbeitet die Fromagerie Fleurette Rohmilch aus der Bergregion, von Kühen mit silofreier Fütterung. Für uns gehört dieser zarte, cremige Käse zu den schönen Gegenstücken eines lange gereiften Alpkäses.
In der Hofsennerei Albrecht–Läßer entsteht Käse aus der Milch der eigenen Kühe. Eugen Läßers würziger Rässkäse hat bei uns seit Langem seinen Platz. Wer Kässpätzle mit ordentlich Charakter mag, sollte uns nach ihm fragen. Eine lange Verbindung zu einem Handwerk, das man schmeckt.
Arthurs Vollfett-Alpkäse begleitet uns seit unserem ersten Markttag am Wiener Naschmarkt. Im Sommer entsteht er auf der Alpe Treu. Für uns gehört dieser Käse zu den Gründen, warum wir immer wieder in den Bregenzerwald fahren: geschmeidig, gehaltvoll und mit jener Tiefe, die Zeit und gutes Handwerk mitbringen.
Leonhard Sutterlüttys Vollfett-Alpkäse kommt von der Alpe Andlisbrongen. Aus frischer Kuhrohmilch entsteht ein Käse, der mit der Reifung würziger und vielschichtiger wird. Welche Reifestufe wir gerade angeschnitten haben, erfährst du am Stand.
Chällerhocker ist Walter Räss’ eigenständiger Schweizer Käse aus Tufertschwil. Die Käserei widmet sich seit 2014 ganz dem Chällerhocker und dem Tufertschwiler. Sein würziger, geschmeidiger Charakter macht ihn für uns zu einem Käse, den man gut neben Gruyère und Alpkäse probieren kann.
Alpenkäse Bregenzerwald ist eine Sennereigenossenschaft mit Sitz in Bezau. Sie verarbeitet Heumilch zu Hart- und Schnittkäse. Damit ergänzt sie unseren Kreis aus Hofkäsereien, Alpsennern und Sennereien: verschiedene Betriebe, verbunden durch die Käsekultur einer Region.